Weihnachten am anderen Ende der Welt ist auf alle Faelle ein anderes als das unsere. Zum Einen fehlen die Weihnachtskekse (deshalb habe ich hier einige gebacken :) ) und der Schnee, zum Anderen feiern wir hier in der lateinamerikanischen Welt mit ecuadorianischer Mentalitaet!! Die Villancicos (Weihnachtslieder) sind mit viel Rythmus und froehlichem Gesang, die Krippen werden mit vielen bunten Lichtern verziert (fast schon kitschig), es gibt riesige Festumzuege in jeder Stadt und ich erlebte in der Schule und im Oratorium mehr als fuenfzehn Weihnachtsspiele, die die Verkuendung des Engels, den Besuch Marias bei Elisabeth, die Herbergssuche, die Geburt Christi und die heiligen drei Koenige beinhalteten. Jeden Tag gut vorbereitet von einer anderen Gruppe gespielt.
en war vor Allem das Zusammenstellen von "Fundas de Caramellos" fuer die armen Kinder. Zusammen mit meiner Voluntaersfreundin Sofía fabrizierte ich mehr als tausend Weihnachtssackerln mit Suessigkeiten, aber auch mit Kleidung und Essen. Gestern am Nachmittag kamen viele arme Menschen der Strasse, um die Geschenke entgegenzunehmen. Buben mit Material zum Schuheputzen, Maedchen mit juengeren Geschwistern und zerschlissener Kleidung und Frauen und Maenner, die grosse Beutel mit sich schleppen, die ihren ganzen Besitz beinhalten.









