Ich schreibe diesen Beitrag, da die Musik in meinem Voluntariatseinsatz eine ganz besondere Bedeutung hat. Angefangen bei meiner Reise nach Ecuador im Flug HOUSTON – QUITO. Zufaellig hatte ich einen Sitzplatz neben einer Gruppe junger Musiker, die sich gleich zu meinen Freunden erklaerten. Ecuadorianische Musiker mit einer deutschen Violinistin – deshalb auch keine Probleme mit der Verstaendigung. Sie spielten mir ihre CDs vor und zum Abschluss schenkten sie mir ihre aktuelle CD (“PapaChango”, um Werbung zu machen!) und stellten sich als Reisefuehrer Ecuadors zur Verfuegung. Weiter ging es in Quito, wo ich eine ecuadorianische Pianistin kennenlernte, Carolina, mit der ich ein Konzert fuer die Schwestern Quitos veranstaltete, das zu einem Erfolg wurde. Vom Flug QUITO – CUENCA ist mir das Zusammentreffen mit den Musikern der Mercedes Sosa, einer argentinischen Saengerin, in Erinnerung, die mich gleich zu ihrem Konzert in Cuenca einluden. So sammelte ich, angekommen in meiner Mission, schon sehr viele musikalische Erfahrungen, doch sie sollten erst der Anfang sein.
Am selben Tag noch trug Sor Inés, meine Ansprechschwester, in meinen Stundenplan fuer Samstag “Taller de Musica” (Musikkurs) ein und mir wurde aufgetragen, einen Chor zu halten und den Kindern Musikinstrumente naeherzubringen. Dabei gab es jedoch anfangs einige Schwierigkeiten:
1. war mein Spanisch noch nicht sehr ausgereift und ich verstand zwar einzelne Woerter, jedoch nicht ganze Saetze, 2. hatten die Lieder Texte, jedoch keine Partitur, 3. standen uns ausser einem Keyboard, Rasseln und zwei Gitarren ohne Saiten keine weiteren Instrumente zur Verfuegung. So suchte ich mir Gehilfen und gemeinsam gruendeten wir M
usikunterricht in Gitarre, Klavier und Violine fuer insgesamt 45 Kinder und Jugendliche. Es wurden Instrumente gekauft und von Samstag zu Samstag lernten wir neue Lieder im Chor, meine Geigenschueler begannen leere Saiten zu streichen und im Gitarren- und Klavierunterricht (die Victor und Davíd halten) ging es voran. Ich habe heute neun Schueler, aufgeteilt auf Vormittag und Nachmittag, die leichte Stuecke spielen koennen. Mit viel Motivation und Begeisterung kommen sie jeden Samstag, spielen auf unseren zwei gekauften Violinen (fuer je 60 $) und lernen dabei die Musik naeher kennen.
Auch bei den Sonntagsmessen mache ich tolle musikalische Erfahrungen. Jeden Sonntag darf ich mit der Musikgruppe des Oratoriums die Messe gestalten, was mir sehr viel Spass macht und als Hoehepunkt meiner Woche gilt. Meine Musikfreunde schenkten mir sogar eine KEMA (ecuadorianische Floete) und kopierten mir ecuadorianische Musik, um dieses neue Musikinstrument fleissig zu trainieren.
Wie ich schon in meinem ersten Bericht schrieb, ist die Musik in Ecuador sehr wichtig. Im Oratorium sitzen junge Burschen mit der Gitarre auf einer Bank und singen selbstkomponierte Lieder und die Musikband kommt seit 30 Jahren jeden Sonntag hier zusammen, um gemeinsam die Sonntagsmesse zu gestalten. Die Musik verbindet und es ist schoen, auf einem fremden Kontinent Freunde der Musik zu treffen, da sie, ohne Ruecksicht auf Sprache, Mentalitaet, etc., zu deinen Freunden werden. Wenn es sonst hier in mancher Kinderleben nicht viel Schoenes gibt, die Musik bringt Freude, Gemeinschaft und spricht die Sprache der Seele.
Am selben Tag noch trug Sor Inés, meine Ansprechschwester, in meinen Stundenplan fuer Samstag “Taller de Musica” (Musikkurs) ein und mir wurde aufgetragen, einen Chor zu halten und den Kindern Musikinstrumente naeherzubringen. Dabei gab es jedoch anfangs einige Schwierigkeiten:
1. war mein Spanisch noch nicht sehr ausgereift und ich verstand zwar einzelne Woerter, jedoch nicht ganze Saetze, 2. hatten die Lieder Texte, jedoch keine Partitur, 3. standen uns ausser einem Keyboard, Rasseln und zwei Gitarren ohne Saiten keine weiteren Instrumente zur Verfuegung. So suchte ich mir Gehilfen und gemeinsam gruendeten wir M
usikunterricht in Gitarre, Klavier und Violine fuer insgesamt 45 Kinder und Jugendliche. Es wurden Instrumente gekauft und von Samstag zu Samstag lernten wir neue Lieder im Chor, meine Geigenschueler begannen leere Saiten zu streichen und im Gitarren- und Klavierunterricht (die Victor und Davíd halten) ging es voran. Ich habe heute neun Schueler, aufgeteilt auf Vormittag und Nachmittag, die leichte Stuecke spielen koennen. Mit viel Motivation und Begeisterung kommen sie jeden Samstag, spielen auf unseren zwei gekauften Violinen (fuer je 60 $) und lernen dabei die Musik naeher kennen.Auch bei den Sonntagsmessen mache ich tolle musikalische Erfahrungen. Jeden Sonntag darf ich mit der Musikgruppe des Oratoriums die Messe gestalten, was mir sehr viel Spass macht und als Hoehepunkt meiner Woche gilt. Meine Musikfreunde schenkten mir sogar eine KEMA (ecuadorianische Floete) und kopierten mir ecuadorianische Musik, um dieses neue Musikinstrument fleissig zu trainieren.
Wie ich schon in meinem ersten Bericht schrieb, ist die Musik in Ecuador sehr wichtig. Im Oratorium sitzen junge Burschen mit der Gitarre auf einer Bank und singen selbstkomponierte Lieder und die Musikband kommt seit 30 Jahren jeden Sonntag hier zusammen, um gemeinsam die Sonntagsmesse zu gestalten. Die Musik verbindet und es ist schoen, auf einem fremden Kontinent Freunde der Musik zu treffen, da sie, ohne Ruecksicht auf Sprache, Mentalitaet, etc., zu deinen Freunden werden. Wenn es sonst hier in mancher Kinderleben nicht viel Schoenes gibt, die Musik bringt Freude, Gemeinschaft und spricht die Sprache der Seele.







