Meine Eindrücke von Ecuador

Aufbrechen ist zu wenig. Mutig weitergehen!

Maria Mazarello

Dienstag, 20. November 2007

Fotos 1. Monat


Mit diesen Kindern (und auch Frauen) verbringe ich meine Sonntagvormittage. Diese Frau arbeitet gerade an einem MANILLA (Freundschaftsband auf Spanisch) und die Kinder sind mit einem Rosenkranz in den Farben rot, gruen, blau, weiss und gelb beschaeftigt. Es sind die Farben unserer fuenf Kontinente.

Samstag, 17. November 2007

¡Hola!, ¿Como te va?

Nach langer Funkstille melde ich mich aus der ruhigen, wunderschoenen Stadt Cuenca. Da in unserer Comunidad zur Zeit das Internet ausfaellt (keine Ahnung, wie lange noch) ist es fuer mich schwieriger Kontakt mit euch Mitteleuropaeern aufzunehmen, jedoch nicht unmoeglich!!

Die Tage vergehen und ein Event nach dem anderen stehen auf dem Programm. In der Schule fand zwei Wochen lang Wahlkampagne statt, mit Wahlgeschenken, Lutscher, Luftballons, Armbaender, etc. auf alle Faelle viel spektakulaerer als in unseren Schulen :)

Hier moechte ich euch etwas der Schule Teresa Valse erzaehlen, in der ich unter der Woche jeden Tag beschaeftigt bin:
Jeden Montag werden zu Schulbeginn die Fahnen Ecuadors, Cuencas und der Schule Teresa Valses gehisst, wobei die Hymne Ecuadors natuerlich nicht fehlen darf, die von gross und klein aus voller Kehle getraellert wird. Die Kinder stehen zu ihrem Land, ihrer Stadt und ihrer Schule (fuer die es auch eine Hymne gibt), sowie zu Gott, Jesus und Maria. Patriotismus und Religioesitaet werden anerzogen, denn es ist wichtig einen Glauben zu haben und daran festzuhalten. Auch Selbststaendigkeit, Respekt und Anstand gelten als oberste Gebote.
Auf mich wirken die Kinder sehr reif. Sie werden mit fuenf Jahren in die Schule gesteckt, und muessen von da an Reden aufhoeren, marschieren, arbeiten, Geduld beweisen und Anweisungen befolgen. Die Lehrerinnen sind meiner Ansicht nach Helden und ich lerne viele verschiedene Methoden der Paedagogik kennen, die jedoch alle auf Basis des Respektes beruhen.

Das zu den Kindern der wohlhabenderen Familien.
Doch meine Lieblingsbeschaeftigung hier in Cuenca ist die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen des Oratoriums an den Wochenenden. An den Samstagen steht Musica auf dem Programm (heute hatten wir unsere erste ofizielle Musikstunde), an den Sonntagen "Taller de Manualidades". Wie ich schon erwaehnt habe, kommen zum Oratorium 800 Menschen aus aermsten Verhaeltnissen, zum Basteln haben wir 30 Kinder, Jugendliche und auch Frauen.

Ich bin hier in eine Einrichtung geraten, die schon gut organisiert ist und die sich mit der Zeit zu einer grossartigen Institution entwickeln wird. Es gibt viele Helfer (junge Leute Cuencas, die sich an den Wochenenden zur Verfuegung stellen) und auch die Raeumlichkeiten sind gegeben. Was fehlt sind Materialien und die noetige Koordination. Doch ich sehe sehr viel und lerne jeden Tag!!

Eure Lisi

Freitag, 2. November 2007

Erste Eindruecke


Schuelerinnen der Schule TeresaVaise :)